Aus den eigenen Häusern vertrieben

14.05.2013 17:13

"Liebe Brüder und Schwestern,

eine weitere Woche ist vergangen ohne große oder wichtige Veränderungen hier in Aleppo; obwohl die Kämpfe hier und dort nicht beendet wurden. Das ist eine der Tragödien in Kriegen und inbesondere in einem Bürgerkrieg, dass Veränderungen durch den Krieg für eine lange Zeit bleiben. Z.B, für Flüchtlinge, Hunderte von christlichen Familien, die ihre Häuser zwischen August und November in al-Midan und in Boustan Basha verlassen haben, sind bis jetzt immer noch aus ihren Häusern, und für die, die im letzten Monat ihre Wohnungen in Sheik Maqsoud verlassen haben, gilt das gleiche. Was für eine Tragödie, dass du gezwungen wirst, dein Zuhause zu verlassen, und gleichzeitig werden stehlen andere dort alles, selbst beim hellen Tageslicht!

Wie viele von euch wissen, haben wir keine Neuigkeiten von den entführten Bischöfen und Priestern.

Was unseren Dienst angeht, bin ich glücklich, dass der HERR uns immer noch die Möglichkeit gibt, ihn anzubeten, regelmässig jeden Mittwoch und Sonntag. Das gleiche gilt für unsere Frauentreffen in den Häusern und für die Kleingruppen der Jugend und für die beiden Treffen zur theologischen Schulung. Bei dem einen Treffen lesen wir das Markus-Evangelium, bei dem anderen geht es um Pastoralen Dienst. 

Am 5. Mai war der Tag, an den wir wieder Lebensmittel-Pakete gepackt haben, diesen Monat für 65 Familien. Das Problem ist, dass wir jeden Monat höhere Preise haben, und neue Anfragen, neuen Familien zu helfen, die in Not sind. Ich weiß nicht, was wir in den kommenden Monaten machen werden.

Der medizinische Dienst ist immer noch jeden Freitag, bis jetzt ist es eine kleine Zahl von Patienten, es werden aber mehr.

Danke für eure Gebete!

..."