Eine volle Kirche zu Ostern - Zunehmende Gefahr durch Scharfschützen

05.04.2013 14:17

Aus einem weiteren Brief aus Aleppo:

"Der Herr ist wahrhaftig auferstanden! ... Zum ersten Mal haben wir in unserer Gemeinde am Ostersonntag das Abendmahl miteinander gefeiert - das haben wir bereits am letzten Weihnachtsfest so gemacht, was für unsere Tradition sehr ungewöhnlich ist - aber warum nicht, insbesondere wenn wir es so sehr brauchen ...

Nach dem Gottesdienst und einem Kaffee sind wir noch zur Bethel-Kirche [Anm.: gemeint ist die: Armenisch-Evangelische Bethel-Kirche] gegangen, wo es ein Oster-Konzert gab. Die Bethel Kirche war unglaublich voll!

Am Karfreitag, dem 29. März 2013, sind die Terroristen in ein strategisch wichtiges Viertel an der nord-westlichen Ecke der "sicheren Zone" eingedrungen, dem kleinen Hügel ... "Sheikh Maqsoud", von dem aus man fast 1/4 des "sicheren Aleppos" überblicken kann.   

Jetzt verbreiten sehr aktive, gut ausgebildete und bewaffnete Scharfschützen den Tod in vielen Nachbarschaften. Einer der Scharfschützen ... wurde von der syrischen Armee getötet, die jetzt in die Gegenoffensive gehen will.

Von den Überlebenden, die "Sheik Maqsoud" verlassen haben, hört man Geschichten von Vergewaltigungen und vielen Ermordungen von unschuldigen Zivilisten durch die Terroristen ..."