Kirchen kümmern sich um Flüchtlinge

06.08.2012 21:47

Ein Bruder schreibt uns aus Aleppo/Syrien:

„Ich schätze sehr eure Anteilnahme und eure Gebete für uns als Familie und für die Christen hier. Ich konnte nicht früher antworten, weil wir derzeit nur 2 Stunden Strom am Tag haben. Die Kämpfe sind jetzt bis auf 800 bis 1000 Meter an uns herangekommen. Aber die Armee und die Sicherheitskräfte versuchen es von uns fernzuhalten. Trotzdem sind wir alle sehr unter Druck und in einer gewissen Gefahr. Aber wir preisen den HERRN für seine freundliche Fürsorge und Barmherzigkeit. Er hat alles unter Kontrolle. Jede einzelne Minute leben wir von seinen Wundern. Heute gab es z.B. Brot ... Unsere Bewegungsfreiheit ist sehr eingeschränkt. Wir können nicht kochen, weil es kaum Gas oder Strom gibt. Die Kirchen haben sich zusammengetan und leisten eine unglaubliche Arbeit unter den Flüchtlingen. Wir haben Kinderstunden angefangen für die Tausende Flüchtlingskinder, wir verteilen Brot und einige Konserven (soweit wir welche bekommen können). Fast alle christlichen Schulen in unserem Viertel haben ihre Türe geöffnet und dort Flüchtlinge untergebracht. Es ist ein großes Zeugnis, was die Kirche hier in Aleppo tut. Lobe den HERRN! Auch wir sind alle immer noch in Aleppo. Wir haben den Eindruck, dass Gott uns hierher gestellt hat, um unserem Land und den Menschen um uns zu helfen. Nochmals vielen Dank für eure Unterstützung und eure Fürbitte. Bitte steht weiter vor SEINEM Thron für uns ein.“